Body Back Spa, Metallic Treatment mit Yoga: 

Abnehmen mit verschiedenen Yoga-Stilen

Bisher ging es vor allem darum, bestimmte Problemzonen mit diversen Übungen gezielt zu trainieren und somit zu straffen. Yoga eignet sich jedoch je nach Yoga-Stil nicht nur zum Bodyforming, sondern auch zur Fettverbrennung und zum Abnehmen.

 

Hatha-Yoga: Hatha-Yoga konzentriert sich hauptsächlich auf Flow-, Atem- und Meditationsübungen.    

Gerade,wenn Yoga für dich noch Neuland ist, bietet sich diese Yoga-Form an.

Allerdings steht Bodyforming mit Hatha Yoga im Blickfeld.

So können die sanften Asanas die Durchblutung fördern und den Lymphfluss anregen.

Dadurch kräftigst du die Muskeln und straffst das Bindegewebe.

Somit ist Hatha-Yoga eine gute Methode im Kampf gegen Cellulite.

Dennoch verbrennst du damit immerhin etwa 200 Kalorien pro Stunde.

Ashtanga-Yoga: Ashtanga-Yoga ist bereits etwas intensiver und verbrennt etwa 300 Kalorien pro Stunde.

Vinyasa-Yoga: Noch dynamischer ist Vinyasa-Yoga, bei dem die Asanas fließend ineinander übergehen.

Auf diese Weise verbrennen Yogis etwa 450 Kalorien in der Stunde.

 

Egal, ob du nur gezielt ein paar deiner Problemzonen trainieren oder lieber den ganzen Körper in Form bringen und möglichst viel Fett verbrennen willst: Die Vielfältigkeit des Yogas macht die Sportart zu weit mehr als einer Methode, um Körper, Geist und Seele miteinander in Einklang zu bringen,

Herbstzeit ist Yoga & Pilates Zeit

Pilates für den Rücken:

4 perfekte Übungen

 

Pilates für den Rücken: Langes Sitzen am Schreibtisch, Verspannungen und Muskelschmerzen durch eine falsche Körperhaltung: Wir kennen es wahrscheinlich alle! Um diesen, sich oftmals langsam einschleichenden Schmerzen entgegen zu wirken, bietet sich Pilates optimal an. Pilates dehnt und kräftigt vor allem den unteren Rücken, Rumpf und Beckenboden. Die Kombination aus Kraft, Bewegung, Atmung, An- und Entspannung liefert schnell erste Erfolge.

 

“Pilates ist eine ganzkörperliche Betätigungsart, bei der jeder Muskel und jedes Gelenk benutzt wird“ – Kurt Rotter, Vorstandsvorsitzender des Verbands der Pilates-Trainer in Medizin und Sport.

 

Wichtig ist, dass langsam und bewusst trainiert wird. Die volle Konzentration sollte auf das korrekte Ausführen der Übungen und der Atmung liegen. Vorteil daran: Man erlangt gleichzeitig Entspannung und kriegt den Kopf frei!

Die 5 folgenden Pilates Übungen für den Rücken sind für Anfänger geeignet und lassen sich super in den Alltag integrieren. Falls ein diagnostiziertes Rückenleiden vorliegt ist es aber sinnvoller, vor dem Trainieren seinen Arzt zu konsultieren. Und jetzt ab auf die Matte und los gehts!

 

Pilates für den Rücken: Der Beckenboden

Diese Übung eignet sich besonders, wenn du an Schmerzen im unteren Rücken leidest. Die Bauchmuskeln kommen zum Einsatz, die den unteren Rücken strecken und stärken.

• Lege dich auf den Rücken. Die Beine sind angewinkelt, die Füße stehen hüftbreit auseinander.

• Atme tief ein. Beim Ausatmen spannst du deinen Bauch an und ziehst den Bauchnabel zur Wirbelsäule (dein Powerhouse wird aktiviert).

• Deine Wirbelsäule sollte sich hierdurch lang strecken und dein unterer Rücken sich in den Boden drücken. Somit bildet deine Wirbelsäule nun eine Linie auf der Matte.

• Das Becken ist leicht geneigt, sodass dein Schambein ein kleines Stück höher steht als deine Hüftknochen.

• Beim nächsten Einatmen hebst du dein Steißbein zur Decke an. Erst hebt sich die Hüfte, dann der untere Rücken und dann der Rest, bis du nur noch auf deinen Schultern liegst.

• Beim Ausatmen rollst du dich ganz langsam ab, gehst zurück in die Ausgangsposition.

• Wiederhole die Übung bis zu 5 Mal.

 

 

Pilates für den Rücken:

Der Schwan

 

Die Übung stärkt all die Muskeln, die uns täglich aufrecht halten. Vor allem durch eine schlechte Körperhaltung ist diese Partie schwach ausgebildet.

 

• Leg dich bäuchlings auf die Matte, der Blick geht nach unten.

• Stelle deine Hände und Unterarme unter den Ellenbogen ab, die Arme sind dabei nah am Körper. Die Schultern zeigen weg von den Ohren, sie ziehen sozusagen nach hinten.

• Du kannst die Übung mit geschlossenen Beinen ausführen oder sie hüftbreit auseinander legen.

• Aktiviere auch hier wieder dein Powerhouse und zieh den Bauchnabel zur Wirbelsäule.

• Beim Einatmen rollst du dich langsam nach oben auf. Die Hände und Unterarme drücken sich in den Boden, du hebst deinen Brustkorb soweit wie möglich nach oben an, der Blick ist nach vorn gerichtet, der Nacken bleibt lang.

• Dein Becken bleibt auf dem Boden liegen und ist fest.

• Halte diese Position kurz und rolle dich beim Ausatmen Stück für Stück wieder nach unten in die Ausgangsposition ab.

•Wiederhole die Übung 5 Mal.

 

Pilates für den Rücken:

Der stabile Rumpf

 

Die Übung trainiert deinen Rumpf sowie das Gleichgewicht.

 

• Beginne im Vierfüsserstand. Die Hände stehen unter den Schultern, die Füße unter der Hüfte.

• Dein Rücken ist in der natürlichen Haltung, dein Powerhouse wird wieder aktiviert (der Bauch ist angespannt).

• Der Kopf befindet sich in einer Verlängerung zur Wirbelsäule, der Blick ist nach unten auf die Matte gerichtet.

• Deine Schultern ziehen weg von den Ohren und der Brustkorb ist geöffnet. Wenn du merkst, dass du stabil stehst, kann die Übung beginnen.

• Beim Einatmen steckst du gleichzeitig deinen rechten Arm nach vorn und dein linkes Bein nach hinten aus.

• Der Blick ist weiterhin auf die Matte gerichtet. Halte die Position für einige Sekunden.

• Beim Ausatmen gehst du zurück in die Ausgangsposition.

• Nun wiederholst du die Übung. Der linke Arm geht nach vorn und das rechte Bein nach hinten.

• Versuche jede Seite 3 Mal zu trainieren.

 

 

Pilates für den Rücken:

Streckung der Wirbelsäule 

Hierbei wird nicht nur dein Rücken, sondern es werden auch die hinteren Oberschenkel gestreckt. Die Übung eignet sich besonders gut als Abschlussdehnung.

 

•Setze dich gerade auf die Matte, deine Beine sind lang nach vorn ausgestreckt.

•Sie liegen hüftbreit auseinander, deine Knie zeigen zur Decke.

•Solltest du zu Beginn noch nicht bis ganz nach vorn in der Dehnung kommen, kannst du natürlich deine Knie etwas anwinkeln.

•Beim Einatmen streckst du deine Arme schulterbreit und lang nach vorn aus.

•Atme nun aus und beuge dich langsam nach vorn. Klappe nicht zusammen auf deinen Beinen, sondern aktiviere dein Powerhouse und rolle dich Wirbel für Wirbel nach vorn.

•Versuche mit den Fingern deine Füße zu berühren. Der Blick ist derweil nach unten gerichtet.

•Beim nächsten Einatmen steckst du dich noch ein kleines Stück weiter nach vorn.

Mit Yoga den eigenen Weg finden

Den eigenen Weg zu gehen – es gibt kaum eine schwierigere Aufgabe im Leben. Wie dir Yoga dabei hilft, Deine wahre Natur zu leben.

Von Katharina Goßmann

Von Geburt an sind wir mit den Erwartungen unserer Umwelt konfrontiert: Hübsch, klug, erfolgreich sollen wir sein, und dazu noch gut gelaunt. Später kommen die Zwänge des Alltags dazu: arbeiten, putzen, kochen, einkaufen... Manchmal ist es schwer, zwischen all den Erwartungen und Verpflichtungen einen Platz für sich selbst zu finden. Dabei gibt es kaum eine wichtigere Aufgabe im Leben als den eigenen Weg zu gehen. Oscar Wilde sagt: „Sei du selbst, denn alle anderen gibt es schon.“ In den Worten des irischen Schriftstellers steckt spirituelle Klarsicht. Denn in uns allen schlummert ein einzigartiges Potenzial, das wir nur dann ausschöpfen können, wenn wir unsere wahre Natur leben. 

Wie aber können wir unseren Platz im Leben finden, ohne unsere Pflichten zu vernachlässigen? Wie können wir unsere Intuition stärken, unsere innere Stimme hörbar machen?

Die alte indische Methode des Yoga ist hierbei ein unendlich hilfreiches Werkzeug. „Yoga“ bedeutet in seiner Essenz: Einheit, Verbindung, Vereinigung. Die yogischen Haltungen, Atemübungen und die Meditation verbinden den Übenden wieder mit seinem wahren Selbst – jenseits von Normen, Erwartungen und Leistungsdruck. 

Das Bauchgefühl stärken

Wichtige Entscheidungen sollten nicht mit dem Kopf, sondern mit dem Herzen und dem Bauch getroffen werden. Vielen Menschen ist ihr Bauchgefühl jedoch abhanden gekommen. Zu oft haben sie die Signale ihres Körpers ignoriert, trotz Krankheit und Schmerzen weitergearbeitet. Yoga hilft uns dabei, wieder in Kontakt mit unserem Körper zu kommen, indem wir Zeit mit ihm verbringen und mit ihm in Interaktion treten. Ganz unspektakulär: Während einer Übungsstunde lauschst Du den Anweisungen des Lehrers und versuchst, sie umzusetzen. So sprichst Du aktiv Bereiche Deines Körpers an, beginnst also eine Verbindung zu ihm aufzubauen.

Zunächst hast Du dabei vielleicht Probleme. Es scheint unmöglich, in den Bauch zu atmen oder den Nabel zur Wirbelsäule zu ziehen. Aber bald machst Du Fortschritte – und gehst mit Deinem Körper in den Dialog. Je öfter Du zum Yoga gehst, umso intensiver, natürlicher und fließender wird Dir das möglich sein. 

Sich mit dem Herzen verbinden

Viele Menschen schieben unangenehme Emotionen gern beiseite und verdrängen sie, um in ihrem Alltag funktionieren zu können. Yoga setzt solche lang unterdrückten Gefühle frei – vor allem durch Übungsreihen, bei denen Positionen lange gehalten werden wie beim Yin Yoga. Dann lassen wir los. Unsere inneren und äußeren Blockaden lösen sich auf. Die Gefühle dürfen wieder fließen.

„Viele Teilnehmer erleben eine emotionale Situation beim Yin Yoga, das ist ganz normal. Diese Praxis geht sehr in die Tiefe Deines Körpers, des gesamten Seins hinein“, sagt der Schweizer Yogalehrer René Hug. Manche Teilnehmer finden das zunächst befremdlich: „Ich erlebe es immer wieder, wie überrascht viele auf die Wir- kung des Yin Yoga reagieren“, so René Hug. Spätestens nach einer Übungsstunde merken viele jedoch, wie befreiend und erleichternd es ist, ihre Gefühle endlich zuzulassen und anzunehmen. 

Achtsamkeit erleben

Eigentlich wissen wir ganz genau, wer wir sind und wie wir leben wollen. Diese Information ist aber oft überlagert von gesellschaftlichen Normen, rationalen Argumenten und übernommenen Erwartungen. Dass unser Kopf durch das Yoga wieder besser mit Herz und Bauch verbunden ist, merken wir zunächst bei alltäglichen Entscheidungen. Plötzlich weiß ich genau, was ich heute essen möchte, oder bin mir sicher, dass ich jetzt eine Pause brauche. Die Macht der Intuition zeigt sich aber auch bei großen Entscheidungen wie Job- oder Wohnortwechsel.

Wer sich mit seiner Intuition verbinden kann, bleibt ruhig, wenn er an eine Gabelung des Lebensweges kommt. Denn die richtige Wahl wird aus dem Inneren auftauchen, klar und unumstößlich. Dafür ist es notwendig, dass ich achtsam und konzentriert im Hier und Jetzt bin. Denn nur wenn ich bewusst wahrnehme, was in meinem Leben passiert, kann ich eingreifen, wenn mir etwas nicht gefällt – und aktiv entscheiden, wie ich mit einer Situation umgehen möchte.

Doch sich achtsam mit nur einer Sache zu beschäftigen, ist für viele Menschen heute eine Herausforderung. Unser Alltag ist von Multi-tasking, blinkenden Smartphones, Straßenlärm und Small Talk geprägt. Die Aufmerksamkeit wirklich fokussieren zu können, klappt daher selten.

Achtsamkeit und Konzentration sind wichtige Aspekte im Yoga und entstehen während der Übungen fast automatisch. Anfänger müssen zunächst ihre volle Aufmerksamkeit auf die komplexen Bewegungen richten, um sie korrekt auszuführen. Später konzentriert man sich stärker auf die Atmung, die im Einklang mit den Yoga-Übungen stehen soll. Zusätzlich helfen ausgleichende und beruhigende Atemübungen dabei, das Karussell der sich ewig wiederholenden Gedanken zu verlangsamen – das schafft Raum für neue Perspektiven und mehr Weitblick. Viele Yoga-Klassen bieten auch meditative Elemente an, die den klärenden Aspekt des Yoga verstärken. So lernst Du, achtsam wahrzunehmen, was eine selbstbestimmte aktive Gestaltung Deines Lebens möglich macht. 

Träume erkennen und verwirklichen

Zudem macht Dich Yoga stark, in zweierlei Hinsicht. Zunächst gewinnst Du durch Yoga körperliche Stärke: Du baust Muskeln auf, aktivierst Dein Immunsystem und verbesserst Deine Haltung. Wenn Du regelmäßig Yoga übst, wirst Du Dich belastbarer fühlen und viel mehr Energie haben. Wichtiger aber ist, dass Yoga auch Dein Selbstvertrauen stärkt. Denn indem Du Deinen Körper als Freund gewonnen hast und Dein Leben achtsamer erleben kannst, fühlst Du Dich mehr mit Dir selbst verbunden. Du vertraust Deinen Entscheidungen. Das ermöglicht Dir, Visionen zu entwickeln und positive Räume in Deinem Leben zu entdecken. Vielleicht setzt Du endlich Deinen großen Traum um. Oder beendest eine Sache, hinter der Du schon lange nicht mehr stehst.

 

Das Gefühl, dass Du stark bist, Herausforderungen des Lebens meistern und anstehende Veränderungen anpacken kannst, kehrt zurück. Und das ist die beste Voraussetzung, um wirklich Deinen ganz eigenen Weg zu gehen.

 

Herzlichst  Rolf


Entspannung

 

Besser als Schlaf: Yoga Nidra

 

Kein Schnarchen, kein Zähneknirschen, keine Alpträume: Wie der yogische Schlaf dabei helfen kann, richtig tief zu regenerieren.

 

Nicht ganz wach, nicht ganz weg: Als Yoga Nidra wird die Methode und zugleich der Zustand zwischen Wachsein und Schlaf beschrieben, die eine tiefgreifende, integrale Tiefenentspannung ermöglicht: vorstellbar ist Yoga Nidra als eine Form der Meditation, die Körper und Geist auf allen Ebenen hilft zu entspannen

Schlafen bei vollem Bewußtsein

„Nidra“ ist ein Sanskrit-Wort und bedeutet übersetzt „Schlaf“. Bekannt aus den Schriften des Patanjali und dem tibetischen Tantrimus als Methode, Glückseligkeit zu erlangen, hat sie im letzten JahrhundertSwami Satyananda Saraswati abgestaubt und zusammen mit der „Bihar School of Yoga“ den Bedürfnissen einer modernen Welt angepasst.

 

Alpha, Beta, Gamma, Theta....

Traditionell verbinden wir unser bewußtsein nicht nur mit Wachsein, im Gegenteil: Um Erkenntnisse über unseren Seelen- und Geisteszustand zu gewinnen, stürzen sich Forscher auch auf andere Bewußtseinszustände, allen voran die Schlafforscher. Die vorherrschende Methode dabei konzentriert sich auf die Messung der Gehirnströme durch die Aufzeichnung der sogenannten EEG-Signale.

Auf welcher Frequenz senden wir?

Im wachen „Beta“-Zustand befinden wir uns in normaler Alltagssituation. Im „Alpha-Zustand“ befinden wir uns in leichter Entspannung, Tagträume sind möglich und Alpha- werden auch „Tor zur Meditation“ genannt. 

Im Theta-Zustand befinden wir uns im unbewußten, im tiefen Schlaf, die niedrigste Frequenz an Schwingungsfrequenzen (gleich EEG-Signalen) finden wir im Delta-Zustand, dem Tiefschlaf, Trance oder in einer tiefen Hypnose.

Spitzenreiter sind die Gamma Wellen

Gerade erst entdeckt und noch kaum erforscht sind die Gammawellen, die Höchstleistungen jeder Art zustande bringen, und sogar mit transzendentalen Erfahrungen in Verbindung gebracht werden. Weil wir aber gerade runterkommen wollen, interessieren uns diese Wellen im Moment nicht.

Noch hat sich die Wissenschaft, so weit wir wissen, nicht für die EEG-Signale im yogischen Schlaf interessiert. Vielleicht, weil damit kein Geld zu verdienen ist. Solange sind wir in der Wahrnehmung auf uns selbst beschränkt, was eigentlich auch ganz schön ist.

Tatsächlich ist der yogische Schlaf ganz besonders, denn es ist ein bewußt herbeigeführter psychischer Schlaf, der Körper, Geist und Seele in einen Zustand bewußter Ruhe bringt. Dieser Ruhezustand ist aber viel mehr als der, in den wir unsere Handys, Computer und anderen technischen Geräte bringen:

„Entspannung bedeutet nicht Schlaf. Entspannung bedeutet einen glückseligen Zustand, der kein Ende hat. Ich nenne Glückseligkeit absolute Entspannung. Schlaf ist etwas anderes. Schlaf bringt nur dem Verstand und den Sinnen Entspannung. Glückseligkeit entspannt den Atman, das innere Selbst. Deshalb ist im Tantra Yoga Nidra der Schlüssel zu Samadhi.“ (Swami Satyananda Saraswati)

Kommen wir so an das Unbewußte ran?

Durch die Technik des Yoga Nidra können wir aber nicht nur Körper, Geist und Seele vollständig regenerieren, sondern angeblich auch unser Unbewußtes „umschreiben“, sprich alte und qualvolle Gedankengänge und Kindheitsmuster ändern wie ein Computerprogramm, das umprogrammiert wird. Hmm, ganz schön große Versprechungen, finden wir. Einen guten Vorsatz, in Sanskrit „Sankalpa“ gedacht, während des yogischen Schlafs ins Bewußtsein rieseln zu lassen, ist dennoch eine schöne Idee. Sankalpa statt Sigmund Freud

 

Das Schönste an der Idee, alte Muster durch gute, frische Vorsätze (am besten nur einen!) zu brechen, ist dass es eine schlichte Technik ist, die wir während des yogischen Schlafs ohne viel Theater anwenden können. Und wie immer im Yoga, gilt die Regel: Ausprobieren!

 

herzlichst

 

Rolf

Yoga&Pilateslehrer


Rücken  & Pilates…..

 

Gegen Muskelverspannungen und Rückenschmerzen hilft oft schon eine Dehnung und Kräftigung der Rückenmuskulatur. Genau diese beiden Elemente vereint Pilates. Die Übungen ausführen darf fast jeder, nur bei wenigen Rückenschmerz-Patienten ist Vorsicht geboten.

 

 

Pilates gegen Rückenschmerzen: Die effektiven Übungen eignen sich für fast alle Rückenpatienten. Ein paar Ausnahmen aber gibt es.

Pilates für den Rücken heißt Trainieren wie die Stars: Madonna und Scarlett Johansson schwören auf das Sportprogramm nach dem 1967 verstorbenen Deutsch-Amerikaner Joseph oder "Joe" Pilates. Aber auch "Normalsterbliche" wählen Pilates-Übungen, um einen 

Ausgleich für sitzende od. stehende Tätigkeiten oder ganz einfach Rückenschmerzen oder Muskelverspannungen zu lösen/lindern.

Bei der Trainerauswahl sollten Kunden aber kritisch sein. Denn Pilates kann – wenn es falsch gemacht wird – auch Schäden am Rücken anrichten.

Doch was ist Pilates überhaupt? "Ein Dehn- und Kräftigungstraining, bei dem vor allem die Muskulatur des Rumpfes, also die des Bauches, unteren Rückens und Beckenbodens gestärkt wird", erklärt Lutz Hertel, Vorsitzender des Deutschen Wellness-Verbandes. "Es verbindet Bewegung mit Kraft, Atmung mit Wahrnehmung, Haltung mit Beweglichkeit, Anspannung mit Entspannung."

Pilates-Übungen dehnen und trainieren Muskeln im Rücken

Gerade das macht Pilates-Übungen zum optimalen Programm für Rückenschmerz-Patienten. Pilates sei in seiner Wirkung eine Mischung aus Yoga, Atemtherapie, Krafttraining und Entspannung, so Hertel. "Pilates ist eine ganzkörperliche Betätigungsart, bei der jeder Muskel und jedes Gelenk benutzt wird", ergänzt Kurt Rotter, Vorstandsvorsitzender des Verbands der Pilates-Trainer in Medizin und Sport. Pilates-Übungen werden dabei ganz bewusst und mit viel Körperspannung ausgeführt, so dass Muskeln – ob im Rücken, den Armen oder dem Bauch – gekräftigt werden.

 

Das Zentrum für Gesundheit der Deutschen Sporthochschule Köln führte eine kleine Studie durch zum Thema, ob Pilates-Training das Wohlbefinden und die Fitness von Frauen steigert. Die Forscher stellten dabei eine "signifikante Verbesserung der körperlichen und psychischen Befindlichkeit" fest. Viele Tanz- und Ballettensembles haben die Vorteile der Pilates-Methode erkannt und die Übungen, die auch Koordination und Gleichgewicht schulen und so zum Beispiel Stürzen vorbeugen, längst in ihr Ausbildungsprogramm integriert.

Aber auch in der medizinischen Reha, zum Beispiel nach Sportverletzungen, werde Pilates eingesetzt, sagt Experte Hertel. Teilweise werde es von Ärzten als Therapie verordnet. Pilates sei besonders geeignet für Sportler und Menschen, die unter chronischen, haltungsbedingten Rückenschmerzen leiden.

Rückenschmerz-Patienten brauchen bestens ausgebildete Pilates-Trainer

Allerdings müssen Pilates-Interessenten, besonders solche mit Rückenschmerzen, vorsichtig sein. Den Experten zufolge ist der Begriff "Pilates" nicht geschützt, jeder kann sich Pilates-Trainer oder Pilates-Experte nennen. Rotter rät daher, sich den Trainer genau anzuschauen. "Es ist wichtig, dass der- oder diejenige Wissen über Anatomie hat, um Zusammenhänge im Körper besser zu verstehen."

 Denn nicht jede Pilates-Übung sei für jeden Menschen geeignet. "Wer zum Beispiel einen flachen Rücken hat, bei wem also die Krümmung des Rückens nicht normal ausgeprägt ist, der sollte in Rückenlage seine Beine nicht stark hoch- und runterbewegen, weil er sonst Gefahr laufen könnte, einen Bandscheibenvorfall zu bekommen.“ Woher kommt mein Rückenleidem???

 

Bei Wirbelsäulen-Schäden vor dem Pilates-Training den Arzt um Rat fragen

Gesundheitliche Vorbelastungen, insbesondere Schäden an der Wirbelsäule, müssten sehr ernst genommen werden. 

Prinzipiell kann zwar jeder – egal welchen Alters – mit Pilates-Übungen für den Rücken anfangen. Ein paar Ausnahmen gibt es aber, bestimmte Rückenschmerz-Patienten etwa: "Wer unter chronischen oder akuten Erkrankungen leidet, sollte grundsätzlich seinen Arzt um Rat fragen“.

 

Entzündungen jeder Art, akute Banscheibenvorfälle  und Osteoporose  mit Extremstellungen der Wirbelsäule. Auch wenn jemand einen akuten Infekt oder eine Erkältung hat oder sich sonst unwohl fühlt, sollte das Pilates-Training ausfallen.

 

herzlichst Rolf

Yoga&Pilateslehrer,Foodcoach

 

Der Herbst....


 Yoga & Pilates-Zeit -   mach' mit ! ! ! 

 

Der Sommer war herrlich – Ferien, Sonne, Natur. 

 

Jetzt aber ist der Urlaub vorbei, die Tage werden kürzer, die Temperaturen sinken. Warum du jetzt (wieder) mit Yoga anfangen solltest.

 

Im Sommer ist es einfach, sich fit, gesund und glücklich zu fühlen - wir haben Urlaub, bewegen uns viel, genießen die Natur und die Sonne. Leider verkehrt sich dieses schöne Bild im Herbst: 

Der Stress in Job/Studium/Schule geht wieder so richtig los, die Sonne lässt uns im Stich und vielen graut es vor der Dunkelheit und Kälte der kommenden Monate.

Zum Glück gibt es Yoga und Pilates! Denn Yoga und Pilates hilft mit seinem ganzheitlichen Ansätzen gegen (so gut wie) alle Nebenwirkungen der dunklen Jahreshälfte.

 

Wer regelmäßig Yoga und Pilates übt, erhöht die Aktivität seiner Immunabwehrzellen. Aber nicht nur das: die Muskeln werden gestärkt, Verspannungen abgebaut, der Stoffwechsel wird angeregt, die Verdauung ebenfalls, die Hormonproduktion wird reguliert, der Kreislauf stabilisiert sich. 

Das Ergebnis ist nicht nur eine geringere Anfälligkeit für Infekte, sondern ein allgemeines körperliches Wohlbefinden, das einen auch durch den trübsten Regentag trägt. 

nächsten Sonntag git es mehr zum Thema „Rücken und Bandscheiben….“

Bis dahin, wünsche ich Euch eine tolle Zeit

 

herzlichst Rolf

 

 

(Yoga&Pilateslehrer)